Wer hinter root-grove steht
Unser Team besteht aus Medienhistorikern, Archivaren und Dokumentarfilmern, die eine Leidenschaft teilen: die Bewahrung der Fernsehgeschichte für künftige Generationen.
Wie alles begann
Die Idee zu root-grove entstand während eines Rechercheprojekts über vergessene Fernsehformate der 1970er Jahre. Während der Arbeit in verschiedenen Rundfunkarchiven wurde deutlich, wie viel Material unerschlossen bleibt und wie viele Geschichten noch erzählt werden müssen.
Was als kleines Nebenprojekt begann, entwickelte sich zu einer umfassenden Initiative. Heute arbeiten wir mit Archiven, Sendern und Kulturinstitutionen in ganz Österreich und darüber hinaus zusammen.
Unser Ansatz
Wir verbinden wissenschaftliche Gründlichkeit mit journalistischem Gespür. Jedes Projekt beginnt mit einer ausführlichen Quellenrecherche. Wir arbeiten mit Primärquellen – Sendemanuskripten, Produktionsunterlagen, Zeitzeugeninterviews – und ordnen sie in größere mediengeschichtliche Zusammenhänge ein.
Dabei geht es uns nicht um Nostalgie, sondern um kritische Auseinandersetzung. Fernsehen war nie neutral. Programmentscheidungen spiegelten gesellschaftliche Machtverhältnisse, technische Beschränkungen prägten Formate, und wirtschaftliche Zwänge bestimmten Inhalte. Diese Hintergründe sichtbar zu machen, gehört zu unserer Kernaufgabe.
Worauf wir stolz sind
In den vergangenen Jahren haben wir mehrere umfangreiche Dokumentationsprojekte umgesetzt. Darunter eine Serie über die Anfänge des Privatfernsehens in Österreich, eine Ausstellung über Kindersendungen der 1980er Jahre und ein Archivierungsprojekt für vergessene Regionalsender.
Unsere Arbeit wurde in Fachpublikationen zitiert, in Dokumentationen verwendet und von Kulturinstitutionen ausgestellt. Doch am meisten freuen uns die Rückmeldungen von Menschen, die durch unsere Recherchen neue Einblicke in ihre eigenen Fernseherinnerungen gewonnen haben.
Mit wem wir zusammenarbeiten
Unsere Partner sind vielfältig: öffentlich-rechtliche Sender, die ihre Archive erschließen wollen. Universitäten, die medienwissenschaftliche Projekte betreuen. Produktionsfirmen, die historische Kontexte für neue Formate benötigen. Und private Sammler, die Material bewahrt haben, das sonst verloren wäre.
Diese Kooperationen bereichern unsere Arbeit. Jedes Projekt bringt neue Perspektiven und öffnet Zugang zu Material, das uns sonst verschlossen bliebe.